Früherkennung und Frühintervention

Was tun, wenn ein Schüler oder eine Schülerin schwänzt oder sich zunehmend anders verhält? Die Erfahrung zeigt: Ein gemeinsam erarbeitetes Konzept kann Lehrpersonen, Schulleitende und Schulsozialarbeitende entlasten. Es zeigt auf, wo die Handlungsmöglichkeiten, aber auch wo die Grenzen liegen. Die aus diesem Prozess entstandenen Instrumente bestärken alle Beteiligten, frühzeitig passende Interventionen anzustossen, wenn eine Schülerin oder ein Schüler besondere Unterstützung benötigt.

Früherkennung und Frühintervention in der Schule wollen Suchtmittelkonsum, Gewalt, Mobbing, Verhaltensauffälligkeiten oder andere psychosoziale Probleme früh erkennen sowie zu angemessener und rechtzeitiger Reaktion anregen. Damit dies gelingt, muss eine Schule eine gemeinsame Kultur des Hinschauens und Handelns schaffen.

Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sollen die Konsequenzen bei Regelverstössen kennen. Es ist wichtig, dass die Schule in schwierigen Situationen einheitlich vorgeht und die Zuständigkeiten, die Verantwortung sowie die Kommunikationsabläufe geklärt sind. So gelingt es Lehrpersonen zu entlasten und die Schülerinnen und Schüler sowie involvierte Personen zu unterstützen. Diese Abstimmung des Vorgehens wird mittels Regelwerk erreicht, welches eines der fünf Handlungsfelder der Früherkennung und Frühintervention ist.

Die fünf Handlungfelder und ihre vier Gelingensbedingungen:

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Broschüre Hinschauen und Handeln Kanton Zürich

Früherkennung und Frühintervention in Schulen und Gemeinden – das Wichtigste in Kürze

Lessons learned Früherkennung und Frühintervention an Schulen

Unsere Dienstleistungen

Beraten und Begleiten

Wir begleiten die Entwicklung einer gemeinsamen Haltung im Schulteam und beraten Schulleitungen, Arbeitsgruppen und Schulsozialarbeitende.

Einführung und Umsetzung der Früherkennung und Frühintervention

Gemeinsam mit dem Schulteam erarbeiten wir die verschiedenen Aspekte von Früherkennung und Frühintervention. Dazu gehören Gesprächsführung, das Erkennen von Gefährdungsmerkmalen sowie die bereits erwähnte gemeinsame Haltung.

Entwicklung eines Regelwerks

Damit alle am gleichen Strick ziehen, ist es wichtig, dass das Schulteam eine gemeinsame Haltung im Umgang mit Regelverstössen erarbeitet und Konsequenzen verbindlich durchsetzt.

Ein Regelwerk gibt einen klaren Orientierungsrahmen, auf den sich alle berufen können. Es erspart langwierige Auseinandersetzungen im Kollegium, sowie mit Schülerinnen, Schülern und den Eltern.

Kurzintervention bei problematischem Suchtmittelkonsum

Die Kurzintervention gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, den eigenen Umgang z.B. mit Cannabis zu reflektieren und zu hinterfragen. Die Motivation zur Veränderung des risikohaften Verhaltens soll gestärkt werden. Das Angebot wird mit Einzelnen oder in Gruppen durchgeführt.

Unsere Dienstleistungen sind für Schulen im Bezirk Horgen kostenlos.

Links

www.feel-ok.ch

Diese Seite beinhaltet eine Zusammenstellung von häufig gestellten Fragen und Antworten zum Thema Früherkennung und Frühintervention.

Kontakt:

Nina Kalman
044 723 18 14
​nkalman@samowar.ch

Livia Picozzi
044 723 18 13
lpicozzi@samowar.ch